Dienstag, 15. Mai 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (10)


Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger

Ein Meilenstein ist erreicht! Die Rohfassung von „Antiquerra-Saga,Band 5: Lichtkrieger“ ist fertig! Ich habe aber auch geschrieben und geschrieben …

Jetzt werde ich erst einmal zwei bis drei Tage Pause machen und dann geht es an die erste von mehreren Überarbeitungen. Bei der ersten Überarbeitung wird sich am Text noch vieles verändern. Es wird sozusagen der Rotstift angesetzt werden, manches gestrichen, manches hinzugefügt und manches völlig verändert. Ziel ist es, den Roman so zu verbessern, dass der Lesefluss stimmt, dass hier und da die Spannung erhöht wird und wo nötig die Gefühle besser rüberkommen. Auch die Zeitabläufe werden in diesem ersten Durchgang schon einmal überprüft werden.

Kurz gesagt geht es jetzt um die erste Phase zur Perfektionierung des Textes. Das braucht natürlich auch wieder Zeit, vor allem bei der ersten Überarbeitung. Insgesamt rechne ich mit fünf bis sechs Durchläufen. Ich bin ja bei meinen eigenen Romantexten immer sehr kritisch, feile daher oft lange an bestimmten Passagen, aber ich finde, das ist auch richtig. Schließlich will ich meine Leser ja mit einem guten Roman glücklich machen.

Ich werde weiter über die Fortschritte von Band 5 berichten, also bis demnächst …

Liebe Grüße
Eure Antiquerra-Saga Autorin Angela Mackert

Sonntag, 15. April 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (9)


Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger


 Mit dem Schreiben von Band 5 der Antiquerra-Saga mit dem Titel: "Lichtkrieger" geht es voran, zwar langsam, aber immerhin. 

Derzeit geht es in dem letzten Band der Antiquerra-Saga um ein magisches Artefakt, das mir eine Zeit lang heftiges Kopfzerbrechen bereitet hat. Aber ich glaube, jetzt ist die Sache klar. 

Mit dem Schreiben sollte es in den nächsten Wochen daher wieder flotter vorangehen. Die nächsten zu schreibenden Seiten habe ich auf alle Fälle bereits im Kopf, das heißt, ich sehe die Szenen und die handelnden Personen vor mir und muss nur noch die richtigen Worte finden, um sie auf virtuelles Papier zu bringen. Aber das wird schon (mich selbst ein wenig antreib …).

Bis demnächst
Eure Antiquerra-Saga Autorin Angela Mackert

Donnerstag, 29. März 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (8)


Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger


In den letzten drei Wochen bin ich mit dem Schreiben von „Band 5: Lichtkrieger“ leider nicht in gewohntem Tempo vorangekommen. Ich kann mich derzeit nur schlecht auf das zu schreibende Kapitel konzentrieren, weil meine Gedanken ständig zwischen dem bereits geschriebenen und dem noch zu schreibenden Text hin- und herspringen.

Ich hoffe sehr, dass es bald wieder besser läuft, denn es ist wirklich frustrierend, jeden Tag vor dem PC zu sitzen, um zu schreiben, und am Ende feststellen zu müssen, dass man sein Mindestpensum wieder mal nicht geschafft hat.

Ich werde natürlich weiterhin über den Schreib-Fortschritt des letzten Bands der Antiquerra-Saga berichten. Drückt mir die Daumen, dass meine Konzentrationsfähigkeit schnell zurückkehrt!

Liebe Grüße
eure Antiquerra-Autorin Angela Mackert

Dienstag, 13. März 2018

Besuch in der Schreibstube (5)



Dämonen kommen lautlos ...

Er kam lautlos. Ich bemerkte nur schwache, nebelartige Schatten in meinem Zimmer, und dachte zuerst, dass es an meinen Augen lag, weil ich schon seit Stunden vor dem PC saß. Aber als ich mich mit meinem Drehstuhl hin- und her bewegte, um ein wenig zu entspannen, sah ich plötzlich im spiegelnden Glas meiner Balkontür, dass hinter mir ein Mann stand. Vor Schreck drehte mich samt Stuhl schwungvoll zu ihm herum. Ich schaute ihm ins Gesicht und entdeckte auf seiner Stirn die Andeutung von zwei winzigen Hörnern. Du lieber Himmel! Das war eindeutig einer der Dämonen aus Band 5 meiner Antiquerra-Saga. Er war ganz in schwarz gekleidet und trug auf dem Rücken ein dunkel glänzendes Schwert.

„Schleich dich nie wieder so an mich heran!“ Ich presste eine Hand auf die Brust, um meinen Herzschlag zu beruhigen, den ich bis in den Hals hinein spürte. Dann fiel mir ein, dass man einen Dämon vielleicht besser nicht so anschreien sollte. Ich atmete heftig aus, wies auf den Besucherstuhl, der neben meinem Schreibtisch an dem kleinen runden Tisch stand. „Setz dich!“

Nein, meine Stimme hatte ich noch nicht ganz unter Kontrolle und er merkte es.

Der Dämon grinste. „Schon seltsam, dass die Leute immer erschrecken, wenn sie mich sehen …“

„Vielleicht liegt es ja daran, dass du dich heimlich von hinten anschleichst!“

Ich sah ihm zu, wie er sein Schwert zog, es neben sich an die Wand lehnte und sich setzte. Dann holte ich eine Flasche Wasser sowie ein Glas für ihn. Während ich einschenkte, schaute ich ihn unauffällig an. Irgendwie erinnerte er mich vom Aussehen her ein wenig an Alice Cooper.

Natürlich kannte ich den Dämon, aber nicht gut. Ich wusste nur, dass er ein Wächter war, obwohl ich erst kürzlich in „Band 5 der Antiquerra-Saga: Lichtkrieger“ über ihn geschrieben hatte, Er nahm in dem Buch lediglich eine anonyme Statistenrolle ein, deshalb wunderte es mich auch, dass er jetzt zu mir kam.

„Vielleicht“, nahm er den Gesprächsfaden auf, „aber ich könnte mir eher vorstellen, dass viele deshalb erschrecken, weil sie ahnen, dass sie mir nicht entkommen können.“

„Hm …“ Ich wusste nicht, was er mir damit sagen wollte. „Und was willst du von mir, …?“ Herrje, ich kannte nicht einmal seinen Namen.

„Man nennt mich Dragon.“ Der Dämon neigte den Kopf.

Ich nickte. „Also, Dragon, warum bist zu mir gekommen?“

Dragon sah mich forschend an. „Ich wollte die Frau kennenlernen, die schon so lange Zeit über Antiquerra schreibt und dabei selbst vor Taherehs Schattenreich nicht Halt macht.“

Ich stutzte. „Passt dir das etwa nicht?“

Dragon ließ nicht erkennen, was er dachte. „Nun, bei der letzten Versammlung der Wächter-Dämonen kam Unruhe auf. Es wird befürchtet, dass du zu viele unserer Geheimnisse ausplauderst.“

Es stimmte, ich hatte schon einiges über das Schattenreich geschrieben – vor allem in Band 1 der Antiquerra-Saga. Ich blies die Backen auf und überlegte, was ich ihm erwidern könnte. „Ich bin sicher …“, sagte ich dann, „… dass ich nur einen winzigen Teil von dem, was das Schattenreich ausmacht, zu Gesicht bekomme, und wenn die Königinnen sich an dem, was ich schreibe, stören würden, dann hätten sie mich garantiert daran gehindert.“

Ein Lächeln huschte über das Gesicht des Dämons. „Das ist wohl wahr und im Grunde wissen meine Kollegen das …“ Er trank einen Schluck Wasser. „Aber sie glauben, dass du uns Dämonen einseitig beurteilst.“

„Oh!“ Darum ging es also! Ich überlegte, ob ich vielleicht einmal eine Geschichte aus Sicht der Dämonen schreiben sollte ― wenn der letzte Band der Antiquerra-Saga fertig war. Ich schaute Dragon an. „Diejenigen von euch, die ich kenne, habe ich durch die Augen anderer gesehen, das ist wahr. Aber ich bin immer offen für neue Sichtweisen. Magst du mir etwas über euch erzählen?“

Dragon neigte den Kopf. „Wenn es dich wirklich interessiert …“ Als ich bejahte, fuhr er fort. „Nun, wie dir bekannt sein dürfte, dienen wir Dämonen unserer Schattenkönigin Tahereh während die so viel bewunderten Lichtkrieger …“ Er verzog abschätzig die Lippen, „der Strahlenkönigin Alyssa zu Diensten stehen. Aber weißt du auch, wie wir alle einst geschaffen wurden?“

„Nein“, erwiderte ich und schenkte ihm Wasser nach.

Dragon nickte dankend und sah mich an. „Dann will ich es dir erzählen … Als die beiden Schwestern Tahereh und Alyssa vor Urzeiten das Schattenreich in Besitz nahmen, da brachte jede ein Beutelchen Edelsteine mit, um sich daraus ihr Gefolge zu schaffen. Die Strahlenkönigin Alyssa hatte dafür Diamanten gesammelt und streng darauf geachtet, dass sie absolut rein und ohne Einschlüsse waren. Sie wollte nämlich Gehilfen von vollkommener Gestalt haben, die in dem Licht, das sie verbreitete, strahlten. Das klappte, aber ihre Lichtkrieger tragen ― zumindest nach Meinung von uns Dämonen ― nun eben auch die unbarmherzige Härte dieser Diamanten in sich und sie haben sich auch von Anfang an als uns überlegen betrachtet.“

Darüber wollte ich nicht urteilen.

„Und aus welchem Edelstein wurdet ihr Dämonen geschaffen?“, fragte ich.

Dragon lächelte. „Tahereh wusste, dass nichts auf den Welten vollkommen ist. Sie hatte Granatsteine gesammelt, blutrote, schwarze und orangefarbene. Ob sie perfekt waren oder nicht, spielte für sie keine Rolle, denn ihr ging es nicht um das Aussehen. Wir sollten schließlich wie sie in der Dunkelheit leben. Aber Vielfalt war ihr wichtig, und die hat sie bekommen. Es gibt unzählige Dämonstämme, die sich durch ihre magischen Fähigkeiten voneinander unterscheiden. Manche Dämonen sind von betörender Gestalt und andere würde ich eher als interessant bezeichnen. Aber uns allen ist gemeinsam, dass wir gern dem Instinkt folgen, im Gegensatz zu den Lichtkriegern, bei denen stets der Verstand das letzte Wort hat.“

„Das ist sehr interessant, erzähl weiter!“

Dragon warf einen Blick durch die Balkontür nach draußen. „Gern, aber erst nächstes Mal. Jetzt muss ich gehen, die Sonne geht gleich unter und ich will zuhause sein, wenn meine Königin heimkehrt.“

Er stand auf und steckte sein Schwer in den Rückengurt. Ich streckte ihm die Hand hin, um ihn zu verabschieden. „Gut, bis zum nächsten Mal, aber bitte erschrecke mich dann nicht wieder.“

Dragon grinste und ergriff meine Hand. „Mal sehen …“

Einen Moment lang spürte ich seinen festen Händedruck, dann war der Dämon plötzlich verschwunden. Ich war wieder allein in meiner Schreibstube. Eine Weile dachte ich noch über ihn nach, dann ging ich zu meinem PC und schaltete ihn entschlossen aus. Schluss für heute!

Sonntag, 4. März 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (7)



Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger


Diese Woche habe ich mich (schreibend) hinter den Nebeln von Antiquerra aufgehalten, denn auch die Protagonisten von Band 4 der Saga haben sich für Band 5 noch einiges vorgenommen. Ihr Handlungsstrang ist nun eröffnet, Lili und ihre Gefährten befinden sich bereits auf dem gefährlichen Weg zur Nebelgrenze. Was dabei eine Rolle spielt? Wasser. Viel Wasser. Und eine Waffe, die erst wachsen muss, vorausgesetzt, sie kommt heil zu ihrem Bestimmungsort …

Am Montag kehre ich dann zurück nach Antiquerra, genauer gesagt, an den Großen See. Ardrel hat nämlich einen Plan und so kommen die Dinge für das große Finale jetzt von drei Seiten her ins Rollen.

Was meinen Zeitplan betrifft, so geht es derzeit zwar nicht total schnell aber auch nicht extrem langsam voran. Diese Woche waren es 18.425 Zeichen mit Leerzeichen, die ich geschrieben habe.

Bis zum nächsten Mal,

liebe Grüße
eure Antiquerra-Autorin Angela Mackert

Freitag, 23. Februar 2018

Besuch in der Schreibstube (4)



Wenn Romanfiguren Schritte hören ...


Eigentlich wollte ich heute ja über den Fortschritt meines letzten Bands der Antiquerra-Saga berichten, aber bevor ich beginnen konnte, bekam ich unerwarteten Besuch. Drei Protagonisten der Reihe kamen in meine Schreibstube ― Finley, der Lichtmagier, sowie seine Freunde, die Vampire Luczin und Briann. Ich dachte mir gleich, dass da etwas Besonderes dahinter steckte.

„Ist etwas passiert?“, fragte ich deshalb und stellte den dreien Stühle bereit.

Während sich alle setzten, machte sich Luczin zum Sprecher. „Könnte man so sagen, liebste Autorin …“

„Aber du weißt bestimmt schon, was geschehen ist!“, warf Finley ungeduldig ein.

Ja, das wusste ich. Finley, Luczin und Briann spielten im letzten Band der Antiquerra-Saga: „Lichtkrieger“ auch wieder eine wichtige Rolle und ich hatte bereits begonnen, an ihrem Handlungsstrang zu schreiben. Von daher wusste ich natürlich, dass etwas vorgefallen war, aber ich blieb dennoch erst einmal vorsichtig.

„Was ist denn geschehen?“, fragte ich.

„Na, diese seltsame Sache mit dem Buch und …“, erwiderte Finley.

Briann legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Lass mich das klären!“ Er wandte sich an mich. „Die Natur dessen, was wir erlebt haben, ist eigentlich erst einmal Nebensache, aber gestern Abend hatten wir eine Diskussion darüber, wie unsere Erlebnisse zustande kommen.“ Er sah mich durchdringend an. “Es ist schon seltsam, dass wir immer dann vor besonderen Herausforderungen stehen, wenn du über Antiquerra schreibst!“

Ich stutzte. „Wie meinst du das?“

Luczin mischte sich ein. Er beugte sich zu mir vor. „Wenn du über Antiquerra schreibst, sind bei uns deine Schritte zu hören, das hab ich dir schon einmal erzählt. Es ist, als ob du neben uns herumrennst. Uns ist jetzt aufgefallen, dass immer dann, wenn wir dich hören, irgendetwas passiert, das uns zum Handeln zwingt. Wir fragen uns deshalb, ob du ― natürlich ohne das zu beabsichtigen ― der Auslöser von all den Problemen bist, die uns in Antiquerra zu schaffen machen.

Das musste ja mal kommen!, dachte ich und lächelte die drei an. „Also ich glaube nicht, dass ich an euren Problemen schuld bin!“ Ich überlegte … Herrje, ich konnte den dreien ja nicht sagen, dass sie meine Geschöpfe waren! Meine Romanfiguren … Mittlerweile hatte jeder von ihnen längst sein Eigenleben und Luczin, Briann und Finley empfanden sich garantiert als real lebende Wesen! Schließlich verhielten sie sich auch so … Ich seufzte. „Ich schreibe eure Geschichte nur auf.“

„Hm“, Briann sah mich noch immer forschend an. „Wie erklärst du dir dann, dass wir immer kurz bevor etwas passiert, deine Schritte hören?“

„Hm“, brummte ich nun auch und legte einen Finger an meine Nase, um besser nachdenken zu können. Dann fiel mir etwas ein, das Luczin, Briann und Finley vielleicht als Erklärung akzeptieren konnten. „Möglicherweise bin ich so eine Art Omen für euch“, sagte ich. „Antiquerra ist schließlich magisch und ihr habt magische Fähigkeiten. Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass meine Schritte für euch einfach ein Zeichen sind, dass die Dinge in Bewegung kommen. Es öffnet euch für das Schicksal, das euch führt.“

Luczin, Brian und Finley sahen sich an, nickten.

Dann wandte sich Briann wieder an mich. „Jetzt wo du das sagst …“ Er stand auf und gab auch seinen Gefährten einen Wink, dass sie aufstehen sollten. „Wir müssen zurück, unsere nächsten Aktivitäten vorbereiten!“

Briann, Luczin und Finley verabschiedeten sich, fast ein wenig hastig. Aber unter der Tür meiner Schreibstube drehte sich Briann noch einmal zu mir um. „Wenn du zu schreiben beabsichtigst und wir deine Schritte hören ― bist du dann tatsächlich in Antiquerra, sozusagen als Frau Unsichtbar?“

Ich lächelte ihn an. „Ja. Ich schaue euch zu und schreibe dann auf, was ihr tut und erlebt …“

Briann nickte, winkte mir noch einmal zu und wenig später war ich wieder allein. Ich dachte an Band 5 derAntiquerra-Saga, der diese Woche nicht ganz so schnell vorangeschritten war, wie ich es mir erhofft hatte. Ob es daran lag, dass ich derzeit über Ereignisse schrieb, die hinter den Nebeln von Antiquerra stattfanden? Nein, wohl eher nicht. Es geht immer mal schneller und mal langsamer voran. Aber Hauptsache, es stockt nicht …

Freitag, 16. Februar 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (6)



Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger


Wenn man an einer Buchreihe schreibt, braucht man eine Chronik, in der alle Personen sowie wichtige Ereignisse und Zeitverläufe aus den einzelnen Bänden verzeichnet sind. So eine Chronik hilft, Fehler zu vermeiden, allerdings nur dann, wenn man auch immer wieder während des Schreibens eines Folgebands hineinschaut. Man muss abgleichen, ob das, was man schreiben will, auch zu den vergangenen Ereignissen passt.

Ich habe natürlich so eine Chronik, sie umfasst derzeit alles Wichtige aus den Bänden 1-4 meiner Antiquerra-Saga. An Band 5 schreibe ich.

Auf meinem Schreibtisch liegen daneben aber auch noch die bereits veröffentlichten Bücher der Reihe. Manchmal reichen mir die Aufzeichnungen nämlich nicht ganz aus, sodass ich bestimmte Textstellen noch einmal nachschlage, um sicher zu sein, dass alles, was ich schreiben will, passt.

Mein Gedächtnis ist mir in der Regel eine weitere Stütze. Allerdings musste ich diese Woche feststellen, dass mein Gehirn mir durchaus auch mal einen Streich spielen kann, was bei meinem aktuellen Projekt „Antiquerra-Saga,Band 5: Lichtkrieger“ zu einiger Mehrarbeit geführt hat.

Das kam so:

Band 4 der Reihe: „Wächter der Schlange“ endet im Winter. Der Handlungsstrang, an dem ich diese Woche geschrieben habe, muss an diese Jahreszeit anknüpfen. Da ich diese Woche aber immer wieder gefroren und mir inständig ein paar Sonnenstrahlen gewünscht habe (hoffentlich halten meine Vitamin-C Tabletten die Erkältung weiter fern …), tauschte ich in dem Kapitel den Winter unbewusst gegen den Sommer aus. Bis ich gemerkt habe, dass da was nicht stimmt, hatte ich schon 20 Seiten lang Sommerfeeling im Roman. Und das Ende vom Lied? Das ganze Kapitel musste noch einmal überarbeitet und korrigiert werden!

Jetzt stimmt zum Glück wieder alles. Aber für das Wochenende hab ich mir Schreibpause verordnet, damit mein Kopf wieder frei wird. Am Montag geht’s dann weiter.

Jetzt geh ich erst mal auf meinen kleinen Balkon und genieße die Wintersonne, die zwischen den Wolken vorblitzt …

Bis zum nächsten Mal,
eure Antiquerra-Saga-Autorin Angela Mackert

Freitag, 9. Februar 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (5)



Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger

Der fünfte und letzte Band meiner Antiquerra-Saga macht Fortschritte. Bis jetzt habe ich 156.096 Zeichen (mit Leerzeichen) von geplanten ca. 500.000 geschrieben und damit auch eine wichtige Zeitgrenze der Geschichte erreicht.

Die Geschichte in diesem letzten Band der Reihe beginnt nämlich mit dem Lichtkrieger Ardrel und zwar zu einer Zeit, die 6000 Jahre vor den Ereignissen von Band 1 der Antiquerra-Saga liegt. Den Lesern der Vorgängerbände ist Ardrel daher noch nicht bekannt. Dennoch ist das, was ihm widerfahren ist, so wichtig, dass es die Reihe ohne ihn gar nicht geben würde.

Ich will hier aber nicht zuviel verraten. Jetzt bin ich jedenfalls wieder in der Gegenwart und bei Luczin und seinen Gefährten angekommen, die zu Anfang ihres Handlungsstrangs mit einer eigenartigen Begebenheit konfrontiert werden.

Aber auch, wenn es mich in den Fingern juckt, um weiterzuschreiben, für heute mache ich mal Feierabend. Nicht, dass meine Familie noch vergisst, wie ich aussehe ...  

Euch allen ein schönes Wochenende,

bis bald, liebe Grüße
Eure Antiquerra-Saga-Autorin Angela Mackert

Freitag, 2. Februar 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (4)



Antiquerra-Saga, Band 5: "Lichtkrieger" macht Fortschritte!


Anfang Januar habe ich mit dem Schreiben der Rohfassung des letzten Buchs der Antiquerra-Saga begonnen. Mittlerweile läuft es recht gut, ich komme vorwärts und wenn es so weitergeht, kann ich meinen Veröffentlichungstermin, den ich mir auf Winter 2018/19 gesetzt habe, bestimmt halten.

Bis jetzt habe ich insgesamt 106.714 Zeichen (mit Leerzeichen) geschrieben, 33.227 davon in dieser Woche. Vielleicht wird jetzt der ein oder andere sagen, dass das nicht viel ist für jemanden, der wie ich das Schreiben zum Hauptberuf gemacht hat. Das mag sein, aber ich gehöre nun mal nicht zu denjenigen, die einen Roman schnell herunterschreiben, schon gar nicht den 5. Band einer Reihe. Ich muss auch während des Schreibens immer wieder nachsehen, was ich im Hinblick auf eine zu schreibende Szene zuvor schon einmal angedeutet habe und meine „Chronik“ der Romanreihe ist inzwischen ja ganz schön umfangreich. Ich jedenfalls bin mit meinem Tempo zufrieden, ich muss keinen Preis im Schnellschreiben gewinnen!

Unabhängig von meiner grundsätzlichen Schreibgeschwindigkeit  bin ich jetzt jedoch an dem Punkt angekommen, wo ich immer beginne, mich selbst anzutreiben. Na los, diese Szene kriegst du heut noch fertig … Solche Gedanken haben dieselbe Wirkung als ob einer mit der Peitsche hinter mir steht. Sie jagen mich so tief in die Geschichte hinein, dass ich oft glatt die Zeit vergesse, was nicht immer gut für mich ist. Wenn ich nämlich die Zeit vergesse, vergesse ich auch, etwas zu trinken, und das ist sowieso schon meine Schwachstelle. Zwar warnt mich mein Körper, aber bis mir das auffällt, ist schon Alarmstufe Rot angesagt. Wenn ich dringend etwas trinken sollte, kann ich nämlich bestimmt Worte nicht mehr richtig aussprechen oder sie fallen mir gar nicht erst ein. Bei meinem Roman: „Lichtkrieger“ sind das zum Beispiel Worte wie … wie … wie …:

Großer See, Nebelmeer, Wasserschale …

Herrjemine, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie lang ich jetzt gebraucht habe, um diese drei Worte, die in meinem Roman vorkommen, hier niederzuschreiben. Es ist also wieder soweit, ich muss mich jetzt schnell vor dem Austrocknen schützen …

Also bis zum nächsten Mal,
eure Antiquerra-Saga-Autorin Angela Mackert

Freitag, 26. Januar 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (3)



Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger


Es ist Freitag und deshalb kommt hier wieder ein kleines Update zu meinem derzeitigen Schreibprojekt Antiquerra-Saga, Band 5: Lichtkrieger.


Es lief besser diese Woche!

Ich habe 28105 Zeichen weitergeschrieben und Kapitel 1 ist damit abgeschlossen. Das ist für mich ein erster Meilenstein, juhu ..., denn mit der Beendigung des ersten Kapitels habe ich bereits soviel Text geschrieben, dass mir der Roman nun nicht mehr wie eine schier unüberwindliche Aufgabe erscheint. Band 5 der Fantasy-Romanreihe  Antiquerra-Saga nimmt endlich Fahrt auf und ich bin jetzt sozusagen mitten drinnen.

Die Kapiteleinteilung wird aber voraussichtlich dieses Mal nur eine Arbeitshilfe sein. Wenn der Roman fertig ist, werde ich wohl nur die Überschriften der Unterkapitel stehen lassen. Ich habe deshalb schon hin- und her überlegt, aber ich glaube, dass das besser ist, weil die Ereignisse in diesem letzten Band der Antiquerra-Saga durch einen großen Zeitsprung voneinander getrennt sind, den ich auch optisch herausstellen will.

Aber wie auch immer das mit der Kapiteleinteilung am Ende aussehen wird ― seit Projektbeginn vor drei Wochen habe ich nun insgesamt 73486 Zeichen geschrieben (wer jetzt anhand meiner vorhergehenden Posts nachrechnen will: die leichte Abweichung kommt daher, weil ich immer wieder einmal ein paar notwendige, kleinere Korrekturen an bereits geschriebenen Text vornehmen musste).

Ich hatte mir ausgerechnet, dass ich bei einem wöchentlich zu schreibenden Minimum von 12600 Zeichen mit dem Romans bis Ende des Jahres fertig bin (Gesamtplanung des Romans: ca 500.000 Zeichen, benötigte Zeit für die Rohfassung ca. 40 Wochen bzw. 10 Monate). Da ich insgesamt bis jetzt fast doppelt so viel wie das Minimum geschrieben habe, kann ich dieses Zeitziel nun schon um circa 3 Wochen vorverlegen. Für mich ist das ein kleines Erfolgserlebnis (solche braucht ja jeder), das mich antreibt, mit vollem Einsatz weiterzuschreiben.

In diesem Sinne tauche ich jetzt auch wieder ab.

Bis zum nächsten Mal, habt ein schönes Wochenende,
eure Antiquerra-Saga-Autorin Angela Mackert

Freitag, 19. Januar 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (2)



Antiquerra-Saga

Band 5: Lichtkrieger


Kleines Update zu meinem Romanprojekt Antiquerra-Saga, Band5: Lichtkrieger.


Diese Woche habe ich leider nicht viel mehr als das Minimum geschrieben, welches ich mir gesetzt habe. Um 15240 Zeichen (mit Leerzeichen) ist der Roman aber immerhin gewachsen.

Dass es nicht mehr geworden ist, lag an der Formulierung einiger Sätze. Ich bringe es nämlich nicht fertig, weiterzuschreiben, wenn ein Satz nicht ganz genau passt, und muss dann so lange feilen, bis ich zufrieden bin. Erst dann kann ich mich wieder auf den Folgetext konzentrieren. Manchmal ist das zwar nervig, aber aus Erfahrung weiß ich, dass sich solche kleinen Verzögerungen später auszahlen, nämlich dann, wenn die Rohfassung geschrieben ist und es an die Überarbeitung des Romans geht.

Aus diesem Grund bin ich auch nicht von mir enttäuscht, immerhin hab ich es ja geschafft, wenigstens ein paar Zeichen mehr als mein Minimum-Ziel (12600 Zeichen mit Leerzeichen) zu schreiben.

Dennoch hoffe ich natürlich, dass mir in der nächsten Woche das Schreiben wieder flotter von der Hand geht.

Ich werde berichten!

Allen ein schönes Wochenende, Angela Mackert

Freitag, 12. Januar 2018

Neues zu meinem aktuellen Buchprojekt (1)



Antiquerra-Saga, Band 5: LICHTKRIEGER


Nach der Veröffentlichung von Antiquerra-Saga Band 4:Wächter der Schlange im Oktober letzten Jahres hatte ich mir erst einmal eine kleine Pause gegönnt, aber dann ging es zügig an die Vorbereitung von Band 5: Lichtkrieger. Die Storyline musste ausgearbeitet sowie Kapitel und Handlungsabfolgen geplant werden. Das war nicht ganz einfach, denn in Band 5 laufen die Fäden aller vorherigen Bände zusammen und es wird mehrere Handlungsstränge geben, die nebeneinander laufen bis hin zum großen Finale. Zudem muss in diesem letzten Band der Romanreihe noch ein weiterer Protagonist eingeführt werden, der sehr wichtig für die Hintergründe des Geschehens von Band 1 bis 4 ist und ohne den die Geschichte nicht zu Ende gebracht werden könnte.

Die Vorbereitungen dieses letzten Bands sind jetzt abgeschlossen und seit fünf Tagen schreibe ich nun an der Rohfassung des Romans.

29.519 Zeichen (mit Leerzeichen) habe ich bis jetzt geschrieben. Das sind pro Tag durchschnittlich 5904 Zeichen. Soviel werde ich nicht immer schaffen, da gebe ich mich keinen Illusionen hin. Es wird auch bei diesem Band wieder Zeiten geben, wo ich verzweifelt vor dem PC sitze und keinen anständigen Satz zuwege bringe. Aber daran will ich jetzt nicht denken, der Anfang ist immerhin gemacht und der ist bekanntlich am schwierigsten.

Apropos Anfang …

Achtung! Wer keine Fantasy-Bücher mag, kann den folgenden Absatz überspringen. 

Aber für alle, die es interessiert – So beginnt Band 5 (zumindest in dieser Rohfassung):

Von der Nordspitze Antiquerras aus hatten wir nach Karmand übergesetzt. Meine Herrin, die Strahlenkönigin Alyssa, griff nach meiner Hand, um mich auf dem geheimen Pfad zur Nebelgrenze zu führen, welche dieses Eiland in zwei Hälften teilte. Ich genoss ihre Berührung, empfand das wie einen Beweis ihrer Zuneigung, denn es war ja nicht nötig, mich zu führen. Ich kannte mich hier so gut aus wie sie selbst, Alyssa hatte mich schließlich oft genug mit einem Auftrag auf die andere Seite unserer magischen Welt geschickt. Sogar die Nebelwand, welche die geheime alte Erde Antiquerra sowie die umliegenden Inseln vor neugierigen Blicken und unerwünschten Besuchern schützte, hätte ich selbst auseinandertreiben können. Aber wie immer ließ Alyssa es sich nicht nehmen, mich bis zu dieser Grenze zu begleiten.
Dennoch schien heute etwas anders zu sein …

Am Montag schreibe ich weiter, denn die Wochenenden sollen möglichst schreibfrei bleiben, das hab ich mir vorgenommen. Mein Schreibplan sieht wöchentlich 12600 Zeichen vor, das entspricht 7 Normseiten. Zugegeben, das ist nicht viel. Aber mir sind realistisch erreichbare Ziele lieber als solche, die ich dann zu oft nicht schaffen kann, zumal ich auch bei der Rohfassung stets um die richtige Wortwahl ringe (manchmal brauche ich deshalb ewig für einen bestimmten Satz). Es ist mir aber wichtig, um später nicht allzuviel verändern zu müssen. Schaffe ich innerhalb einer Woche dann mehr als mein festgelegtes Minimum, freue ich mich. Bleibe ich allerdings - aus welchen Gründen auch immer - unter dieser Grenze, muss ich das auf jeden Fall in den nachfolgenden Wochen aufholen, damit ich meinen Zeitplan einhalten kann. Bei einem voraussichtlichen Buchumfang von 300 bis 350 Buchseiten sollte der Roman nach dieser Rechnung spätestens Ende des Jahres in der Rohfassung fertig sein. Was aber jetzt bereits fertig ist, ist der Klappentext. Den könnt ihr schon mal hier nachlesen.

So, das war es für heute, aber ich werde bald wieder berichten, wie der Roman voran schreitet. Also bis zum nächsten Mal, liebe Grüße

eure Angela Mackert

Freitag, 5. Januar 2018

Besuch in der Schreibstube (3)



Als ich heute in meiner Schreibstube vor dem Computer saß und in meinen Aufzeichnungen zum letzten Band der Antiquerra-Saga las, spürte ich unerwartet einen Luftzug hinter meinem Rücken. Gleich darauf legte mir jemand die Hände auf die Schultern. Ein feiner, würziger Duft nach feuchtem Waldboden und Tannenholz streifte mich und als ich den Kopf wandte, blickte ich in das Gesicht von Luczin, dem Vampir. Wie ihr vielleicht wisst, ist Luczin einer der Protagonisten meiner Antiquerra-Saga.

Er grinste mich an. „Jetzt hab ich dich endlich erwischt. Hast du dich etwa vor mir versteckt?“

„Wie kommst du darauf?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein, hab ich nicht.“

Luczin sah mich aufmerksam an. „Was ist los mit dir? Deine Schritte sind in Antiquerra derzeit kaum zu hören.“

Ich stutzte. Wie meinte er das? Dann fiel mir ein, dass Luczin einmal gesagt hatte, dass er mich in Antiquerra herumlaufen hören würden, sobald ich zu schreiben anfing. Er und seine Gefährten nahmen das immer als Zeichen, dass sie zu mir kommen konnten. Mir ging ein Licht auf! In den letzten Wochen hatte ich zwar das Handlungs-Gerüst sowie die Kapitelabfolge für den letzten Band der Reihe ausgearbeitet, aber Schreiben konnte man das wohl noch nicht nennen. Es diente eher der Vorbereitung des Schreibens.

„Luczin, du weißt doch, dass ich mit den Ereignissen hinter den Nebeln Antiquerras beschäftigt war.“ Ich zögerte. „Außerdem geht derzeit alles etwas langsamer, ich  fühle mich irgendwie ein bissel erschöpft …“

„Erschöpft? Du?!“ Luczin schaute mich forschend an.

„Ich bin halt nur ein Mensch“, erwiderte ich und setzte im Geiste hinzu: hoffe ich zumindest.

„Was heißt: Du hoffst es?“

Mist, er hatte mal wieder meine Gedanken aufgeschnappt!

„Na ja“, ich wand mich ein wenig. „Ich bin in letzter Zeit tagsüber so müde, werde erst nachts munter, wenn ich eigentlich schlafen will. Dummerweise klappt das nicht. Nachts gehen meine Gedanken ständig auf Reisen und morgens bekomme ich dann kaum die Augen auf.“ Ich komme mir schon vor wie ein Geschöpf der Nacht, setzte ich lautlos hinzu und versuchte mit aller Gewalt, meinen Verdacht zu unterdrücken, dass Luczin mich bei einem seiner früheren Besuche gebissen hatte und ich jetzt allmählich zum Vampir wurde.

Luczin drehte mich mit meinem Stuhl so, dass ich ihn ansehen musste. Mit ernster Mine beugte er sich nah vor mein Gesicht. „Zeig mir deine Zähne!“

Ich zog automatisch die Lippen hoch.

Er winkte ab. „Alles in Ordnung, Süße. Du wirst kein Vampir. Hätte mich auch gewundert, schließlich hab ich noch keinen der gläsernen Drachen bei dir gesehen.“

Ich drehte ich mich mit meinem Stuhl von ihm weg und wandte mich dem Computer zu. „Du würdest es mir doch sagen, wenn die Drachen mitkämen, oder?“

Luczin fing an, zu lachen. „Du scheinst wirklich müde zu sein, sonst würdest du solche Fragen nicht stellen! Süße, kein Vampir kann seine AUTORIN beißen. Es gibt da eine natürlich Sperre, die das unmöglich macht. Reicht dir das?“ Luczin drehte mich wieder zu sich herum.

Ich nickte. „Ja … Ich brauche einen Kaffee!“

Ich stand auf und während mir meine Senseo wenig später das schwarze Getränk zubereitete, lenkte ich das Gespräch auf die Ereignisse in Antiquerra. „Habt ihr den Eingang zur Steinwelt mittlerweile gefunden?“

„Nein!“ Luczin atmete hart aus und ging dann  in meiner Schreibstube auf und ab. Plötzlich blieb er stehen und sah zu mir hin. „Kann es sein, dass hinter den Nebeln von Antiquerra etwas schiefgelaufen ist? Von Niven haben wir nämlich auch noch nichts gehört, seit er zu dieser Lili gegangen ist! Meine Gefährten und ich machen uns Sorgen.“

Ich rührte Milch in meinen Kaffee und trank einen Schluck. Sofort hatte ich das Gefühl, dass meine Lebensgeister wieder erwachten. Ich ging auf Luczin zu. „Die gute Nachricht ist: Die wahre Dunkelheit hat sich enthüllt und der Feind kann endlich beim Namen genannt werden. Aber – er ist noch nicht endgültig besiegt.“ Ich trank noch einen Schluck und dachte nach. Zuviel durfte ich ihm nicht verraten, er musste selbst die Zusammenhänge herausfinden. „Ihr werdet sicher bald mehr erfahren. Haltet einfach die Augen offen.“ Ich lächelte ihn an. „Wenn ich Du wäre, würde ich mich ein wenig am Großen See umsehen, bei den Arcanäs. Einer von ihnen heißt Ardrel …“ Als Luczin nickte, seinen Blick dabei aber nicht von mir abwandte, setzte ich noch eines drauf. „Was würdest du davon halten, wenn du Kieran noch einmal sehen könntest?“

Über Luczins Gesicht flog ein heller Schein, dann schüttelte er den Kopf. „Das wäre wirklich schön, aber es ist unmöglich, wie du selbst weißt.“

Nun, derzeit wusste ich eine ganze Menge mehr als er, schließlich war ich die Autorin der Antiquerra-Saga. Ich stellte meine Kaffeetasse zur Seite, stellte mich auf die Zehenspitzen und flüsterte in Luczins Ohr: „Antiquerra hat so viele Geheimnisse, nicht wahr?“

Luczin lächelte und einen kurzen Augenblick lang sah ich seine spitzen Zähne. „Das ist wohl wahr!“ Er zog mich an sich, hauchte einen Kuss in mein Haar. „Ich nehme an, ein paar der Geheimnisse werden meine Gefährten und ich noch ans Licht bringen?“

„Da bin ich sicher!“

„Gut, das beruhigt mich.“ Luczin sah durch das Fenster nach draußen.  „Es ist schon ziemlich dunkel geworden. Zeit, mich wieder auf den Weg machen, die anderen warten sicher schon auf mich.“ Luczin hielt mich ein Stückchen von sich weg. „Das nächste Mal will ich dich wieder frisch und energiegeladen erleben!“

Ich grinste ihn an. „Keine Sorge, meine Tage und Nächte kommen auch wieder ins Gleichgewicht. Wenn es soweit ist, wirst du es an der Art merken, wie meine Finger über die Tasten laufen. Soweit ich weiß, überträgt sich das ja auf die Erde Antiquerras …“

Wenig später war ich wieder allein. Nach einem Blick auf die Uhr schloss ich die Fenster meines Computers und fuhr ihn herunter. Es konnte sicher nicht schaden, wenn ich einmal etwas früher schlafen ging …






Freitag, 18. August 2017

Kurzes Auftauchen aus der Fantasy-Welt Antiquerra



Uff … ein weiterer Schritt zur Fertigstellung des Bands 4 meiner Antiquerra-Saga ist geschafft! Eigentlich sind es bereits mehrere Schritte, aber der Reihe nach …

Die erste Überarbeitung der Rohfassung ist abgeschlossen und dieser sind insgesamt vier Seiten Text zum Opfer gefallen. Überflüssige Sätze flogen raus und Passagen, die mich beim Lesen stocken ließen, wurden umgearbeitet. Daneben habe ich die zeitlichen Abläufe des Romans überprüft sowie hie und da einzelne Buchstaben eingefangen, welche meinen Rohfassungs-Schreibeifer genutzt hatten, um mir abzuhauen.

Veröffentlichungsreif ist der Roman natürlich noch immer nicht. Ich muss weiter daran arbeiten, damit am Ende alles stimmig und fehlerfrei ist. Aber im Augenblick ruht der Text, die nächsten Durchläufe müssen warten, ich will ja nicht betriebsblind werden. Ich habe mich daher vor einigen Tagen dem Cover zugewandt und in dem Zusammenhang lange wegen des endgültigen Titels gebrütet.

Die Wahl des Titels fiel mir nämlich schwer. Sehr schwer! Der Arbeitstitel: „Das Geheimnis der magischen Mauer“ hätte mir zwar gut gefallen und er beschreibt auch einen wichtigen Teil des Inhalts, aber er ist eindeutig zu lang für die Schrift, welche ich in der Antiquerra-Reihe verwende. Nach langem Hin und Her und dem Abwägen verbleibender Möglichkeiten habe ich mich jetzt entschieden, dem Buch den Titel: „Wächter der Schlange“ zu geben.

Die nächste Hürde war dann die Covergrafik. Diese setzt sich aus zwei Shutterstock-Bildern zusammen, einer Grafik und einem Foto (shutterstock.com / Ellerslie und Photos287). Fragt mich nicht, wie oft ich vor lauter Frust auf den Schreibtisch geboxt habe, weil mein neuer PC behauptete, nicht genug Speicherplatz für all meine Arbeitsschritte zu haben. Ehrlich ― das kann nicht sein! Der wollte bestimmt nur seine Ruhe vor mit haben …

Aber allen Technikproblemen zum Trotz, das Cover ist fertig! Et voilà … hier ist es:




So, und jetzt tauche ich wieder ab, schließlich soll der Roman spätestens zum Jahresende erscheinen.

Ach übrigens ― der Vampir Luczin kam mich kürzlich besuchen, zusammen mit seinem Freund Briann. Aber als die beiden das Notizzettel-und-Coverausdrucke-Chaos auf meinem Schreibtisch sahen, hielten sie sich nicht lange auf. Aber bald sehe ich sie wieder und dann hab ich mehr Zeit. Hoffentlich … Ach doch, bestimmt, denn im letzten Band (5) der Reihe spielen die beiden wieder eine wichtige Rolle. Den Titel für diesen Band hab ich übrigens auch schon gefunden.

Donnerstag, 3. August 2017

Wenn ich schreibe, dann schreibe ich ...



Längere Zeit habe ich jetzt nichts mehr von mir hören lassen, aber das hatte einen Grund und den kann ich nur so beschreiben: Wenn ich schreibe, dann schreibe ich …

Wenn ich nämlich an einem Roman sitze, in einer Phase, in der sich die geplanten Szenen vor meinem geistigen Auge bereits geordnet haben, dann tauche ich ab. Ich bin dann quasi in meinem Roman-Universum eingeschlossen, aus dem ich nur dann auftauche, wenn mich Hunger und Durst plagen ― oder das schlechte Gewissen, weil mein Mann mich zu selten zu Gesicht bekommt.

So ging es mir in den letzten Wochen mit Band 4 meiner Antiquerra-Saga (Arbeitstitel: Das Geheimnis der magischen Mauer). Ich habe geschrieben und geschrieben und jetzt ― hurra! ― ist die Rohfassung fertig. 344 Buchseiten wären es, wenn ich den Roman so schon veröffentlichen könnte. Was ich natürlich nicht kann, denn es ist wie gesagt erst die Rohfassung.

Ich werde also wieder abtauchen, denn nun kommen die Phasen der Überarbeitung. Ja, es sind mehrere … Sie erfolgen in Schritten, die zunächst oft parallel laufen und viel Konzentration erfordern. Mein wichtigstes Handwerkszeug in der anstehenden ersten Überarbeitungsphase sind Notizblätter, z.B. um die Seiten mit zeitlichen Abfolgen zu notieren, damit ich sie überprüfen kann. Und meine Stimme! Denn um zu überarbeiten, muss ich lesen, was ich geschrieben habe und zwar laut. Auf diese Weise merke ich schnell, wo etwas noch nicht stimmig ist. Was aber nicht bedeutet, dass ich es genauso schnell besser hinbekomme, denn das dauert oft wesentlich länger.

Aber langer Rede kurzer Sinn ― ihr wisst jetzt, wo ich bin, wenn ich nichts von mir hören lasse: nämlich in meinem magischen Universum Velam und zwar hinter den Nebeln von Antiquerra, wo ich zwischen dem Türkisland und dem Dunklen Land pendle.

Da fällt mir etwas ein … Luczin, der Vampir! 

Sicher hat er mir schon mehrfach einen Besuch abgestattet und mich nicht gefunden. Falls ihr ihn also seht, sagt ihm bitte, wo ich bin und dass er sich gedulden soll …

Mittwoch, 22. Februar 2017

Besuch in der Schreibstube (2)



Wie jeden Tag saß ich auch gestern an meinem Schreibtisch, um am vierten Band meiner Antiquerra-Saga weiterzuschreiben. Es war still im Raum, so still, dass ich das leise Brummen meines PC's wahrnahm, dessen Töne sich mit dem Summen der Deckenbeleuchtung vermischten. Das Geräusch ging mir nicht aus den Ohren und es regte mich auf, umso mehr weil sich das virtuelle Blatt Papier auf meinem Bildschirm einfach nicht mit Worten füllen wollte.

Plötzlich hörte ich jedoch noch etwas anderes.

Draußen auf dem Flur klangen leise Schritte. Ich lauschte. War das etwa Antonia? Die kartenlegende Protagonistin meines Krimis "Ein tödliches Geheimnis" besuchte mich oft. Aber nein, die Schritte klangen anders! Während ich noch überlegte, wer das sein könnte, ging die Tür auf, und ein Mann trat herein. Er trug einen weitschwingenden Ledermantel. Er sah jung aus, aber sein Gesicht wirkte ein wenig zu blass und seine Augen wurden von den für Vampire typischen feinen roten Rändern umrahmt, das sah ich sofort.

"Luczin!", rief ich überrascht, weil ich ihn kannte. Er war nämlich ein wichtiger Protagonist meiner Antiquerra-Saga und die Hauptperson von Band 3 "Vampirblut".

Mit einem umwerfenden Lächeln sah er mich an. "Hallo, meine Schöne."

Ich strich mir eine Strähne meiner schnittlauchglatten Haare hinters Ohr und lächelte zurück. "Ich dachte, du bist mit deinen Gefährten unterwegs, um ein bestimmtes Tor zu suchen?"

Luczin holte sich einen Stuhl und setzte sich zu mir. "Wir haben das nicht aufgegeben, Süße."

Der angenehmen Duft nach Wald und feuchter Erde, der ihn umgab, stieg mir in die Nase. Ich atmete unauffällig ein und schaute ihn dann aufmerksam an. "Du willst etwas von mir, nicht wahr?"

Luczin grinste. "Du kennst mich gut ..."

Nun ja, ich war schließlich die Autorin und bereits über drei Bände der Antiquerra-Saga hinweg mit ihm vertraut.

Er beugte sich vor und sah mich ernst an. "Was weiß du über die Dinge, die derzeit hinter den Nebeln von Antiquerra im Gange sind?"

Seine Frage überraschte mich. "Die Zeichen dort stehen auf Sturm, aber das ist nicht euer Kampf, das hat Lena dir doch schon gesagt."

Luczin nickte. "Ja, und dennoch ― meine Gefährten und ich sind überzeugt, dass alles, was im Augenblick hüben und drüben passiert, miteinander zusammenhängt." Er sah mich durchdringend an. "Uns wurde gesagt, dass bei den Problemen hinter den Nebeln alles von einer Magierin namens Lili abhängt und es gefällt mir nicht, dass das den Erfolg unserer eigenen Aktivitäten beeinflussen könnte. Ich vermute, dass das Mädel bei dir war und ich muss wissen, was sie dir erzählt hat!"

Das hätte ich mir ja denken können! Weil Luczin und seine Gefährten (bis auf einen) in der neuen Folge der Antiquerra-Saga nicht in die Ereignisse eingreifen konnten, wandte er sich an mich. Und natürlich erkannte er das richtig: die Probleme hinter den Nebeln hingen mit den neuesten Entwicklungen in Antiquerra zusammen, aber auf welche Weise und mit welchen Folgen, das durfte ich ihm nicht sagen. Ich schaute ihn wieder an. "Lili erzählte mir von dem Raben Barbarossa, der sie begleitet."

Luczin wedelte ungeduldig mit der Hand. "Ich weiß, dass Niven sich jetzt Barbarossa nennt."

Ich betrachtete das leere, virtuelle Blatt Papier auf meinem Bildschirm und seufzte. "Bis jetzt ahnt Lili nur, dass etwas nicht in Ordnung ist. Aber sie vertraut ihrem Raben, auch wenn sie nicht erfahren darf, wer wirklich unter dem Federkleid steckt. Das ist gut! ... Auf ihre Freunde kann sie sich auch verlassen, wie sie mir sagte."

"Hm, bisschen mager. Was hat sie noch erzählt?"

Luczins Blick wurde mit einem Mal zwingend und nur mit großer Mühe gelang es mir, seinen manipulativen Kräften zu widerstehen. Ich hob die Hand und unterbrach damit den Blickkontakt. 

"Hör auf, Luczin!", fauchte ich. "Wenn du mein Bewusstsein ausschaltest, wirst du auch nicht mehr erfahren, nur unsere Freundschaft riskieren!"

Er fing an zu lachen, dass seine Vampirzähne sichtbar wurden. "Süße, wenn ich das wollte, würdest du das gar nicht mitbekommen." Er beugte sich zu mir und nahm meine Hände. "Reg dich ab, ich wollte dich nur testen."

Ich machte mich von ihm los. "Das war nicht nett!"

"Aber entspannend."

"Nicht für mich!"

Luczin zog mich aus meinem Stuhl hoch, nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Ah, ich würde nichts gegen deinen Willen tun. Du weißt, dass ich dich mag, meine Schöne."

"Hm ..." Ich war nicht ganz überzeugt, aber der Ärger fiel allmählich von mir ab. Vermutlich half Luczin da ein wenig nach, das traute ich ihm durchaus zu. Ich straffte den Rücken. 

"Luczin", sagte ich dann, "was hinter den Nebeln geschieht, könnt ihr nicht beeinflussen, das weißt du genau. Aber wenn in Antiquerra die Dinge in Bewegung kommen, müsst ihr das Tor zur Felsenwelt der Juncta gefunden haben. Ihr habt versprochen, es zu suchen. Nur das ist für euch jetzt wichtig!"

Er hielt mich ein Stück von sich weg und sah mich prüfend an, jedoch ohne mich zwingen zu wollen. "Rechne damit, dass ich jetzt öfter vorbeischaue, du weißt ja, dass ich nicht so schnell lockerlasse ..."

Ich nickte. "Oh ja, das weiß ich."

Eine Weile später verabschiedete sich Luczin. Ich wandte mich wieder dem virtuellen Blatt Papier zu, das mir am Bildschirm entgegenleuchtete. Wie von Zauberhand füllte es sich nun mit Worten und Sätzen. Aber Luczin durfte davon nichts erfahren, wenn er das nächste Mal wiederkam ...




Wollen Sie an den magischen Abenteuern von Luczin und seinen Gefährten teilhaben? ― hier finden Sie Informationen und Leseproben:  Antiquerra-Saga

Die Bücher der Reihe "Antiquerra-Saga" erhalten Sie im örtlichen Buchhandel sowie im Onlinehandel, zum Beispiel hier: BoD Buchshop     Amazon     Thalia

Mittwoch, 1. Februar 2017

Besuch in der Schreibstube (1)



Heute hatte ich mir vorgenommen, das kreative Chaos auf meinem Schreibtisch zu beseitigen, das sich - ich weiß auch nicht wieso - immer wieder von Zeit zu Zeit bildet. Zunächst ließ ich meinen Blick schweifen: Die Lupe gehörte eigentlich in die Schublade, das war nur ein Handgriff, also gedacht, getan. Auch der Tesa-Abroller, der rechts auf einem Stapel beschriebenem Papier stand, war schnell wieder an seinem Platz, ebenso solche Kleinigkeiten, die gar nichts mit meinen üblichen Schreibwerkzeugen zu tun hatten, wie z.B. mein Maßstab oder die Türhaken, die ich für mein Regal zweckentfremden wollte. Schon bald konnte ich mich den Stapeln mit beschriebenem Papier zuwenden, die einen Großteil meiner Schreibtischfläche in Anspruch nahmen und massenweise Notizen zu Band 4 meiner Antiquerra-Saga enthielten, an der ich gerade arbeite. Das würde schwierig werden, denn vermutlich brauchte ich davon noch jedes notierte Wort. Ich hatte gerade die Stapel zusammengeschoben, um danach Blatt für Blatt die Notizen durchzulesen, da hörte ich, wie jemand in mein Büro trat. Zu meiner Überraschung war es Antonia, die Protagonistin meines Krimis: "Ein tödliches Geheimnis". 

Antonias Blick flog über meinen Schreibtisch, der zwar bereits ein wenig übersichtlicher aber noch ganz und gar nicht aufgeräumt wirkte. 

Sie grinste. "Soll ich dir meine Schwester vorbeischicken? Die hilft dir sicher gern."

Ich wusste natürlich, dass Antonias Schwester Leni mit Staublappen und Putztuch umgehen konnte, schließlich war ich die Autorin des Krimis. Aber aus demselben Grund wusste ich auch, dass sie hölzerne Engel in Spüliwasser badete, was würde sie da erst mit meinem Holz-Schreibtisch anstellen? 

Entsetzt wehrte ich daher ab. "Danke, das schaff ich schon selbst!" Um von meinem Arbeitsplatz abzulenken, drehte ich mich mit meinen Drehstuhl herum und wandte mich Antonia zu. "Läuft es gut bei dir?"

Antonia strich sich betont beiläufig mit den Fingern durch ihre kastanienbraune Haarpracht. "Ich hab einen Hund gesucht, der verschwunden war." 

"Und?", fragte ich, obwohl ich die Antwort schon kannte.

Antonia atmete heftig aus und wurde lebhaft. "Stell dir vor! Bei meiner Suche hab ich eine Leiche entdeckt! Natürlich hab ich gleich unseren Kriminalkommissar Schmidt gerufen, aber der ist mit der Lösung des Falls bestimmt überfordert." Sie reckte das Kinn. "Jetzt kann ich ihm beweisen, was ich als Kartenlegerin drauf habe. Mit meinen Karten werde ich den Mörder nämlich garantiert finden!" Antonia schnaufte auf, trat neben mich und deutete auf meinen Schreibtisch, wo neben dem Stapel beschriebener Blätter noch die durcheinandergerutschten Lenormandkarten lagen. "Wie ich sehe, legst du auch Karten."

"Ja", sagte ich schlicht und verkniff es mir, darauf hinzuweisen, dass Antonias Kartenlege-Fähigkeiten von mir, ihrer Autorin, stammten und ich daher sehr wohl Kartenlegen können musste.

"Wie steht es mit Astrologie?", fragte Antonia neugierig.

"Kann ich natürlich auch."

Auf Antonias Gesicht lag ein zufriedener Ausdruck. "Toll! Dann sind wir ja Kolleginnen. Wir müssen uns unbedingt mal austauschen." Sie wurde resolut. "Aber erst muss ich den Mord aufklären!" Ich nickte und Antonia sah auf ihre Armbanduhr. "Huch ... so spät schon ... meine Schwester reißt mir den Kopf ab, wenn ich nicht pünktlich zu Hause bin. Seit sie weiß, dass ich mit meinen Karten einen Mörder finden will, hat sie nämlich Angst, dass ich mich in Gefahr bringe ..." Antonia hob die Schultern und grinste. "So ist Leni halt. Also - ich muss jetzt los."

Ich wusste zwar, dass Lenis Angst nicht unbegründet war, aber weil ich auch Antonia gut kannte, verbot ich es mir, etwas dazu zu sagen. Ich hielt nur ihre Hand einen Augenblick lang fest, als sie sich von mir verabschiedete. "Pass auf dich auf, Antonia!"

"Klar, und noch viel Spaß beim Aufräumen ...", hörte ich sie noch sagen und im nächsten Augenblick war sie schon zur Tür hinaus.

Möchten Sie Antonia auch kennenlernen und an ihrem mörderischen Abenteuer teilhaben? Das Buch: Antonia Hain deckt auf: Ein tödliches Geheimnis ist über jede örtliche Buchhandlung sowie im Onlinehandel zu haben, z.B. hier: Amazon  Thalia